Wenn ich vor meinen Kollegen erwähne, dass zur Vorsorge die Tiere regelmäßig entgiftet werden sollte, dann bekomme ich immer die gleiche Antwort: „Es hat Entgiftungsorgane dafür, wir müssen da gar nichts machen.“
Das stimmt zur Hälfte.
Für Schadstoffbelastungen, die im Körper durch den eigenen Stoffwechsel entstehen, hat die Natur tatsächlich ein ausgeklügeltes Entgiftungs-und Ausscheidungssystem parat.
Dabei ist das entscheidende Entgiftungsorgan die Leber und die Ausscheidungsorgane stellen Niere und Darm dar. Gesonderte Ausscheidungsorgane sind die Lunge (über die Atemluft) und die Haut (über Schweiß).
Aber die heutige moderne Welt hat Schadstoffe hervorgebracht, die für unseren Körper fremd sind und für die er keine Entgiftungsstrategie zur Verfügung hat. Im Laufe der Evolution hat es sich immer wieder gezeigt, dass sich ein Körper anpassen kann.
Aber dafür fehlt ihm schlichtweg einfach die Zeit und die Kraft. Es sind innerhalb kürzester Zeit immer weitere künstliche Stoffe im Umlauf und noch dazu ist unser heutige Lebensstil unnatürlich. Wir und unsere Tiere essen leere Nahrung, sind Elektrosmog ausgesetzt, haben viel zu wenig Bewegung und der Stress hat auf jeder Lebenslage zugenommen.
Dem Körper bleibt nichts anderes übrig, als die fremdartigen Schadstoffe anzusammeln. Im Blut, in Geweben und wenn die Blut-Hirn Schranke schwächelt, auch ins Gehirn.
Bis der Punkt gekommen ist, an dem diese fremdartigen Stoffe unsere körpereigenen Enzyme blockieren und lebenswichtige Stoffwechselprozesse ins Stocken geraten, Zellen werden nicht mehr versorgt mit Nährstoffen, die Belastung durch freie Radikale nimmt zu, die Erbsubstanz kann zerstört oder verändert werden, Entzündungen breiten sich im Körper aus und der Zell-und Gewebsschaden ist nicht mehr aufzuhalten. Unter anderem trägt dieses Geschehen zur Entstehung von chronischen Erkrankungen bei.
Nun soll mir nochmal einer sagen, wir müssen nicht die Entgiftung unterstützen.
Nun, was sind das für fremdartige Stoffe, die in unsere Körper und der unserer Haustiere gelangen?
Hier einmal die bekanntesten aufgeführt:
– die Schwermetalle Blei, Cadmium und Quecksilber, wie schon die Zwerge im Herr der Ringe „zu tief geschürft haben“ und Unheil weckten, hätten diese Element auch lieber in der Erdkruste bleiben sollen
– Pflanzenschutzmittel, allen voran Glyphosat, welches auch schon ins Tierfutter unserer Haustiere Einzug gehalten hat, für den menschlichen Gebrauch soll vor allem auf den Verzehr von Erdbeeren und Weintrauben aus konventioneller Herstellung hingewiesen sein, die mit Glyphosatrückständen angeblich besonders stark belastet sind, hier isst man besser aus Bio-Herstellung
– Aluminium, aus Kosmetika, Arzneien, Lebensmittel die in Aluminium beschichteten Materialen verpackt oder auf Aluminiumblechen hergestellt
– Mikroplastik und Weichmacher durch Plastikspielzeug, Textilien, Trinkwasser
– Formaldehyd in Textilien, damit sie knitterfrei bleiben
– Wohnraumgifte, wie Holzschutz-und Lösemittel in Teppiche, Holzwerkstoffe, Dämmstoffen (hier wurden schon viele Verbote Deutschland-und europaweit ausgesprochen, da um die gefährliche Wirkung bekannt, daher immer beim Kauf auf die Herkunft achten)
Die meisten fremdartigen Schadstoffe werden mit dem Essen und Kosmetika aufgenommen. Der Rest gelangt über die Luft und das Trinkwasser in den Körper.
Klar gibt es Höchstmengen einzelner Schadstoffe und die werden auch überprüft und selten überschritten. Aber nicht die Dosis des einzelnen Schadstoffes macht das Problem, sondern die Vielfalt der Schadstoffe in einem Produkt.
Die Giftbelastung ist höher als je zuvor. Die moderne Technologie setzt jedes Jahr 3Mio Tonnen Chemikalien in die Umgebung frei.
Wir müssen uns mit dem Thema Entgiftung auseinander setzen, denn wir und unsere Haustiere können einigen Fremdstoffen in unserer Umwelt nicht mehr ausweichen.

Kommentar schreiben